Die ewige digitale Revolution?

Die Entwicklung der Digitaltechnik und ihr Einfluss auf unsere Gesellschaft



Wissen vermehrt sich explosionsartig und ist global teilbar, die Welt wird immer kleiner, Arbeit immer effizienter. Durch „Sharing“ entstehen neue Kultur- und Wertschöpfungsansätze, durch Kollaboration ganze Enzyklopädien und freie Software. Digitaltechnik bringt die Welt voran. Andererseits: Roboter ersetzen Menschen und ihre Arbeitskraft, im Internet werden persönliche Daten zur wertvollen Ware und sind oft nicht mehr sicher. Mentalitäten ganzer Generationen scheinen im Wandel begriffen.

Ist das Ende der digitalen Revolution absehbar oder wird sie unaufhaltsam voranschreiten? Welche Prognosen lassen sich aus den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen für die Zukunft ableiten?

Fishbowl-Diskussion
08.05.2014, 19 Uhr

Haus der Wissenschaft
Sandstraße 4/5
28195 Bremen

Moderation: Jan Oliver Löfken, freier Autor und Redakteur „Wissenschaft aktuell“

Was ist eine Fishbowl-Diskussion?
Bei einer Fishbowl-Diskussion sitzen in der Mitte eines Raumes Expertinnen und Experten in einer Runde. Das Publikum sitzt um diese herum und verfolgt zunächst das Gespräch. Anschließend sind alle eingeladen, sich aktiv zu beteiligen. Möchte jemand etwas zur Diskussion beitragen, so kann einer der beiden freien Plätze im Innenbereich eingenommen werden.


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Diskussion vor Ort: 08.05.2014, 19 Uhr, Bremen
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Das sagt Bremen
Grenzen in der Grenzenlosigkeit schaffen

Chancen, Risiken und offene Fragen aus Sicht der Bremer Bürger: Die Ergebnisse der Fishbowl-Diskussion haben wir hier dokumentiert.



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Prof. Dr. Armin Dekorsy
Das ist erst der Anfang!

Aktuelle Forschung verdeutlicht das Bedürfnis einer starken Verschmelzung des Menschen mit der digitalen Welt.



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Prof. Dr. Rainer Malaka
Unser digitales Ökosystem beherrschen wir kaum

Technik so zu gestalten, dass sie Menschen wirklich nutzt und nachhaltig positiv wirkt, ist die große Herausforderung für die Forschung.



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Gastblogger Jonas Ginter
Digitale Revolution? Fishbowl? Experten und Bürger im Dialog

Das Publikum wurde nicht belehrt oder aufgeklärt sondern viel eher zum Nach- und Weiterdenken angeregt.




DIE DISKUSSION GEHT WEITER!

Auch nach unserer Fishbowl-Diskussion können Sie sich zum Thema austauschen: Wir freuen uns über Ihre Fragen und Kommentare!

Ihr Kommentar zum Thema?


FOTOGALERIE


VIDEOS

Dokumentation der Veranstaltung:

Prof. Dekorsy im Interview #wernichtfragt

Unter dem Motto „Wer nicht fragt…!“ sammeln wir im Vorfeld unserer Veranstaltungen Ihre Fragen zum aktuellen Thema und lassen sie per Video von unseren Experten beantworten.





1 Comment

Paul
4 years ago


Es ist aber auch paradox. Überall, so schnell wie möglich und alle Inhalte umsonst – das sind veraltete Ansprüche an das Internet, die aber aus den Köpfen vieler Menschen nicht raus wollen. Mit dem aufkommenden Interesse großer Firmen, gewinnbringende Dienste im Internet zu installieren, hat sich nur leider die Haltung der Endnutzer kaum verändert. Das Resultat: Wir kriegen Dinge scheinbar umsonst, so wird es zumindest von vielen Firmen bewusst dargestellt, zahlen aber mit unseren Daten sowie deren Verwertung und Verkauf. Ein marketingtechnischer Super-GAU, denn schließlich hat die breite Masse das Gefühl etwas umsonst zu bekommen, wobei der Preis in Wahrheit viel zu hoch ist. Man könnte jetzt mit erhobenem Zeigefinger zu den Unternehmen gehen. Aber die tun doch nur das, wofür Menschen sie erschaffen haben – sie bieten Dienste gegen Gewinn. Die Illusion, dass man beim Hütchenspiel Geld verdienen kann, hat es aus den Köpfen der Bürger geschafft, weshalb nicht auch dieser Mythos. Man muss die Bürger manchmal einfach an ihre Mündigkeit erinnernder, dadurch könnten sich auch einige selbst verschuldete Probleme des Datenschutzes in Luft auflösen!



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